Ein Beitrag von HA-GE-WE AKTUELL

Eine Binsenweisheit, meinen Sie? Mag sein.

Immerhin wert, einmal über diese Binsenweisheit nachzudenken, glaube ich. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen:

Mietinteressent sucht Wohnung, Sie bieten eine schöne Wohnung (2 Zimmer plus Nebenräume) an. Der Mietinteressent macht einen netten Eindruck auf Sie, ordent-lich, freundlich angenehm höfliches Benehmen. Sie befragen den Mieter, wo er denn bisher gewohnt hat, was er denn beruflich macht und so einige Dinge, die Sie an Ihrem möglicherweise künftigen Hausgenossen interessieren, wie z. B. ob er etwa alleinstehend sei, ob zu seinem Haushalt Haustiere gehören und dergleichen mehr.

Jetzt wird die Sache allmählich interessant!

 

Nein er ist nicht alleinstehend, seine Familie bestehe aus vier Personen, dann gibt es da noch einen Hamster, 2 weitere kleine Nager und den Kater Vladimir. Kleine Katze ? Nö! 5 Jahre alt 10 kg. schwer. Man ist eben tierliebend….

Sie fragen, wie sich denn der Herr Mietinteressent 4 Personen, eine komplette Mena-gerie auf 56 m² Wohnfläche vorstellen könne. Da ist der Mietinteressent aber gänzlich unbesorgt: Er sei meist auswärts und eine Tochter schläft sehr oft bei der Großmut-ter, meint er. Außerdem ist die Frau ohnedies berufstätig und von Montag bis Freitag jeweils von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr aus dem Haus.

Die Wohnung soll – vollmöbliert samt Autoabstellplatz – inklusive Heiz- und Betriebs-kosten monatlich 480,00 Euro kosten. Ein Pappenstiel – meint der Mietinteressent. Na wenigstens da brauche ich mir keine Sorgen machen, denken Sie. Aber man frägt lieber weiter: Was arbeiten Sie denn, wo sind Sie denn beschäftigt, möchten Sie ger-ne wissen. Zuerst überhört der Herr Mietinteressent Ihre Frage und schwärmt davon, wie schön die Wohnung doch gelegen sei…. als Sie nachhaken erfahren Sie, daß der Herr Mietinteressent Mitarbeiter bei einem Lebensmitteldiskonter war, aber sich wegen der Übersiedlung neu orientieren müsse. Merkwürdig, denken Sie, die Ladenkette hat doch auch in unserem Ort eine Filiale.

Allmählich wird Ihnen etwas mulmig zu Mute und Sie sagen dem Mietinteressenten, daß er möglicherweise doch nicht der/das sei, was man sich als Vertragspartner vor- gestellt habe. Tieftraurig verläßt Sie der Mietinteressent. Sie sind froh, daß dieses Gespräch vorüber ist.

Sie haben sich gründlich getäuscht!

Am übernächsten Tag, es ist Samstag, läutet es an Ihrer Haustüre. Ihre Überasch-ung, als Sie öffnen, ist perfekt: Wer steht denn da vor Ihrer Türe? Es ist zunächst der Herr Mietinteressent von vorgestern, weiters eine etwa 40 jährige Frau, weiters eine ca. 20 jährige junge Frau und ein etwa 12 jähriges Mädchen. Der Mietinteressent stellt Ihnen vor: seine Frau, seine Stieftochter und seine Tochter. Na, das ist ja sehr interessant…. aber, jedenfalls ganz anders, als sich die Schilderungen des Mietinteressenten vor drei Tagen angehört hatten…...

jetzt ist es für Sie klar: Diese Familie kommt als Mieter nicht in Frage! Das sagen Sie den Damen und dem Herrn unmißverständlich. Die Angelegenheit ist für Sie damit er

ledigt! Nicht aber für die Vier vor Ihrer Tür.

Nun übernimmt die Frau des Mietinteressenten die Regie und schildert Ihnen wort-reich und schließlich auch tränenreich, daß man Ihre Wohnung bekommen müsse, weil sonst möglicherweise ein großes Unglück passieren würde. Die Gute hört nicht auf, auf Sie einzureden und Sie zu beschwören, die Wohnung an diese, zugegebe-

nerweise etwas merkwürdige, Familie zu vermieten. Anstatt um die angebotenen Euro 480,00 geht die Wohnung um schlappe Euro 450,-- weg. Sie sagen, schweren Herzens zu, einen Dreijahres-Mietvertrag über die Wohnung abzuschließen, schließlich wollen SIE ja nicht mitschuld an einem schrecklichen Unglück sein…

Das Unglück nimmt seinen Lauf….

Die Kaution möchte man in drei Monatsraten von je 380,00 Euro bezahlen. Finanz-amtsgebühren brauche man nicht, weil das Ganze geht das Finanzamt ja wirklich nichts an, sagt der stolze Neumieter. Vertragserrichtungskosten….? Brauchen wir nicht, Ihr Sohn schreibt einen Mustervertrag aus dem Internet ab: Bravo, Frau Ver-mieterin, nur so weiter…. oder doch lieber nicht !?!

4 Monate später erscheint die Frau Vermieterin in der Sprechstunde der Vereinigung Ha-Ge-We. Mit recht gemischten Gefühlen, wie sie uns später sagt. Nicht ganz zu unrecht. Die „Neumieter“ haben bis heute keinen Cent für die Wohnung bezahlt. Dafür gehe es in der Wohnung zu, als sei ein ganzes Dorf in die die 2 Zimmer oberhalb ihrer Wohnung „integriert“. 2 mal mußte bereits die Polizei zuhilfe gezogen werden, erzählt uns die Frau Vermieterin. Auch sonst gibt es jede Menge Probleme mit den Neumietern und ihrer Kleintierschar.

Ach hätte man doch nicht…. Was tun, damit man die Herrschaften baldmöglichst aus dem Haus bekommt ? Guter Rat teuer?

Wir müssen der ratlosen, nicht ganz zu Unrecht sehr besorgten Vermieterin mitteilen, daß sie leider selbst das ganze Malheur erst ermöglicht hat. Um die freundliche Schar los zu werden, wird es wohl unerläßlich sein, die Hilfe des Gerichts in An-spruch zu nehmen.

Verfahrenskosten bei Gericht, Anwaltskosten Mietzinsausfall, Gebührenersatzausfall,

Schäden an der Wohnung werden wohl mehr als 5.000,-- Euro ausmachen! Außer Spesen nichts gewesen! Zuwarten, vielleicht zahlen die Herrschaften doch, wenn man ihnen kräftig die Zähne zeigt?? Abzuraten! Jeden Monat steigt der Schaden zu- mindest um die nicht bezahlte Miete, die sonstigen, von den Mietern nicht bezahlten Kosten und womöglich weiter anfallenden Beschädigungen in der Wohnung und am Haus.

WOLLEN SIE DAS WIRKLICH AUF SICH NEHMEN ??
Wie es besser gehen könnte, lesen Sie in der nächsten Ausga-be von
HA-GE-WE AKTUELL

 

WIR ERWEITERN UNSER DIENSTLEISTUNGSANGEBOT

 

            Für unsere Mitglieder gibt es ab 1, Juni 2016 ein weiteres interessantes Dienstleistungsangebot, von dem Sie als Mitglied mit Gewinn Gebrauch

machen können:

WOHNUNGSÜBERPRÜFUNG WEGEN FEUCHTIGKEITSSCHÄDEN und/oder SCHIMMELBEFALL

Es passiert immer wieder, daß Mieter mitteilen, Ihre Wohnung weise Feuchtigkeits schäden oder gar Schimmelbefall auf. Die Folge kostspielige Sanierungsmaßnah-men, die die Mietzinseinnahmen von mehreren Jahren „auffressen“ Mietzinsminder-ungsbegehren der Mieter und noch so manche andere Unannehmlichkeit stehen für Sie bevor! Was tun?

Unser Baumeister überprüft für Sie die Verhältnisse an Ort und Stelle und hilft Ihnen mit seinem Sachverständigenguthaben, ungerechtfertigte Forderungen Ihres Ver-tragspartners (Mieter / Bestandnehmer ) abzuwehren. Unser Sachverständiger infor--miert Sie im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft, wie Sie sich bei Vertragsabschluß am besten gegen Überraschungen in diesem Bereich schützen können.

Sprechen Sie vor Vertragsabschluß mit unseren Fachleuten, es wird sicherlich nicht Ihr Schaden sein, gut informiert Ihrem Vertragspartner entgegentreten zu können.

WICHTIG ! VOR VERTRAGSABSCHLUSS BEI UNS INFORMIEREN !

 

VEREINBAREN SIE EINEN TERMIN UNTER UNSERER INFORMATIONS RUFNUMMER 050 812 44044

 

 

 

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